Dieses Fest betreffend gibt es in der gesamten "Christenheit" folgende Irrtümer:

- Der Name Abendmahl wurde vom griechischen Wort "Deipnon"nicht richtig übersetzt. Dieses griech. Wort bedeutet nur Mahl im allgemeinen Sinn, aber nicht Abendessen oder Abendbrot. Es ist eine Tatsache, dass Jahschua dieses Mahl mit seinen Jüngern spät am Abend gehalten hat, weil es keine andere Möglichkeit gab, dies zu einer anderen Zeit zu tun. Die passenden Bezeichnungen für dieses Fest sind folgende: Adonaimahl, Herrenmahl, Gedächtnismahl und Erinnerungsmahl.

- Dieses Fest wird ohne ein gemeinsam eingenommenes Essen gehalten. Biblisch gesehen muss dieses Fest aber mit einem gemeinschaftlichen Mahl verbunden sein. 

Bei Jahschua war das so und auch bei den ersten Nachfolgern Jahschuas. 1. Kor.11:17-34 (Auch das AT Passahfest wurde mit einem gemeinschaftlichem Mahl begleitet)
Ohne ein gemeinsames Mahl mit geistlichen Gesprächen, verliert dieser Tag die feierliche Atmosphäre.

- Dieses Fest wird nicht am richtigen Datum gefeiert.Wenn jemand mehrmals im Jahr das Erinnerungsmahl feiern möchte, kann er das machen, aber nicht als Ersatz für den 14. Abib. Am 14. Abib muss das Adonaimahl auf jeden Fall gehalten werden.

-Dieses Fest dauert meistens nur 1 bis 2 Std...Dabei soll es biblisch gesehen, den ganzen Tag dauern. Bei den Zeugen Jehovas z. B, trifft sich die Gemeinde am Anfang des 14. Abib(gleich nach Sonnenuntergang),sie verbringen ca. 1,5 Std. in Gemeinschaft und das war es schon. Sie haben auch kein gemeinsames Mahl und am kommenden Morgen ist für sie wieder Alltag: - arbeiten, einkaufen, sauber machen, TV schauen, usw..., obwohl Jahschua in der hellen Zeit (ca. 15.00 Uhr) des 14. Abib gestorben ist. Wie im AT das Passahfest, muss auch im NT das Adonaimahl den ganzen Tag (von Abend bis Abend) dauern. Am Besten ist es, wenn man sich schon im Voraus diesen Tag frei nimmt, um dieses einzige, heilsnotwendige Fest würdig halten zu können.

- Es wird Wein als Symbol für Jahschuas Blut genommen und das Brot mit Hefeteig gebacken.Das ist eine Missachtung der biblischen Anweisung und darf nicht sein!

Wir bitten dich, darüber nachzudenken, dass jeder im AT getötet worden wäre, der diese Missachtung begangen hätte. Uns retten natürlich nicht die Symbole, aber die Symbole müssen würdig sein, um Jahschuas heiliges Blut und seinen sündlosen Leib darzustellen. Die Israeliten mussten jedes Jahr alle Regeln und Ordnungen für das Passahfest erfüllen. Gott hat den Priestern und Hohepriester verboten Alkohol zu trinken, wenn sie Tempeldienst hatten. Es ist logisch, dass Alkohol am einzigen biblischen, heilswichtigen Fest nicht benutzt werden darf, weder als Symbol, noch als Getränk beim gemeinsamen Essen.

- Es gibt zwei Extreme, die einen lassen fast jeden daran teilnehmen die Symbole anzunehmen, und die anderen, lassen nur "extra Auserwählte" die Symbole annehmen und alle anderen dürfen die Symbole nur anschauen.                                       Die Symbole dürfen nur von getauften Nachfolger Jahschuas angenommen werden. Alle anderen können als Gäste dabei zusehen und geistlich profitieren und dadurch geistlich wachsen. Im AT Passahfest, dürfen nicht nur, sondern mussten alle Beschnittenen mit ihren Familien das Passahlamm essen. Alle wurden verpflichtet und waren in diesem Fall gleich - Priester, Könige, Propheten und einfache, durchschnittlicher Juden.

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- Es gibt Gemeinschaften, die die Durchführung der Fußwaschung beim Erinnerungsmahl für heilsnotwendig betrachten.

Wir sehen das aus folgenden, biblischen Gründen anders:

- In der Apostelgeschichte, im Leben der ersten Nachfolger Jahschuas wird die Fußwaschung keinmal erwähnt.

- Im ganzen NT, in allen Briefen an die Gemeinden, und einzelne Nachfolger Jahschuas, wurde die Fußwaschung kein einziges Mal erwähnt.

- Über das Argument, dass Jahschua uns dies ja als Vorbild gegeben hat, als er mit seinen Jüngern am Abend vor seinem Tod zusammen war und ihnen sagte: "Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut wie ich euch getan habe."Joh.13:15 

Um das richtig verstehen zu können, ist es wichtig, folgendes zu beachten:

1. Die Fußwaschung zu damaliger Zeit war der Dienst der Knechte und es war ein alltägliches Bedürfnis die Füße zu waschen. Jahschua hat durch dieses Beispiel gezeigt, dass wir uns gegenseitig dienen sollen, auch wenn es ein unwürdiger Dienst ist.Und das nicht einmal im Jahr, sondern täglich.

2. Heutzutage ist die Fußwaschung kein alltägliches Bedürfnis mehr (in den meisten Ländern). Wir tragen alle gute Schuhe und haben keinen Sand unter unseren Füßen. Es gibt heute andere Bedürfnisse bei denen wir einander dienen können. Und das nicht einmal im Jahr, sondern jeden Tag.

3. Oft ist es so, dass einmal im Jahr oder im Quartal einander die Füße gewaschen werden und an allen anderen Tagen wird keine Achtung auf die Bedürfnisse des Anderen gegeben.Wir sind nicht gegen die Fußwaschung, sondern wir sind dagegen, dass es als Verpflichtung verlangt wird. Wenn jemand in der Realität eine Fußwaschung braucht, werden wir ihm die Füße gern waschen.